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[Hefte 23-30] 29. Heft: Das neue Europa im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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de Freiheit iS ooch jar nifcht. Wenn st sich fressen
lie�e, denn w�rden wir se ooch bald wieder
�
Doretheee, stech' de Lampe an! � verdaut haben.
Die Freiheit is weiter nischt als: keene Bedr�ckung.
Wir k�nnen uns jetzt im Wege unsrer Iesetze Alles
erobern un verdienen, was wir erobern un verdie-
nen wollen un vern�nftig wollen k�nnen.
Zweiter Junge (sehr ungeduldig). Na nu�
Erster Junge (ebenso). H�r'nSe mal,deutsch-
einiger Bruder, vor politsche Belehrung Hab' ick
Ihnen meinen Silberjroschen nich jejeben; ick verlangte
Kukasten.
Guckk�stner. Die Lampe is anjestochen. Ick
wollte erst noch, det Ihnen en Licht �ber de wahre
Freiheit ufjehen soll, indessen (seufzend) die Iungens
sind jetztde kl�gsten M�nner. (St�rker seufzend.) Rrrr,
das erste Bild! Doretheee, jib mir mal mein Pul-
verhorn her; ich mu� mir mal erst Einen uf de
Pfanne jie�en. (Ertrinkt.) So! So, nu kannt los-
jehen. Rrrrr, das erste Vild! (Pathetisch.) H�r,
meine Herrschaften, pr�sentirt sich Ihnen: Die
Ver�nderung von Paris un Frankreich oder
Monarchie, leben Sie wohl! Ein Trauer-
spiel von Lamartine, das sich sehr jut endigt
aber noch nich aus is. Es is der sch�ne Mo-jement aufjefa�t, wo Ludwig Philipp seine
Pariser verliert un in de blo�en Neene nach
        
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