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[Hefte 23-30] 29. Heft: Das neue Europa im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 23-30]

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rung meiner ausjezeichnetften Hochachtung, mit wel-
cher ich verbleibe Euer Wohheboren janz ergebenster
Kukastenmann.
Zweiter Junge (lacht). Det klingt Putzig.
Guckk�stner. Dieses war alter Styl. Von'n
19ten M�rz an hat sich unste Sprache etwas ver-
�ndert; wir find deutlicher jeworden, un des war
unste Schuldigkeit. Die Regierungen verstanden
uns nich, weshalb wir uns sehr populair ausdr�ck-
ten, worauf ihnen unsre Ideen klar wurden.
Erster Junge (ungeduldig). Aber ick d�chte, et
jinjenu bald an?
Guckt�stner. O ja, et jeht an. Janz jut
is et noch nich. (Sehr laut.) Nachdem die Nieder-
tr�chtigkeit schmal jemacht iS, f�ngt de
Dummheit an, sich breit zu machen. (Seinen
Kr�ckstock schwingend.) Iott, ick w�nschte bloS, alle
Zarucker h�tten Genen R�cken un dieser R�cken
w�re in meiner N�he!
Schneider Aettrlch. Hier is'n Iroschen, aber
ich habe keine Zeit nlch.
Guckk�ftner (steckt das Geld ein). DeS iS'nIrr-
thum. Ield is Zelt. Wer Ield hat, hat jejen-
w�rtig Zelt. Vlos die, die keen Ield haben, haben
jar keene Zeit. Die verstehen unter Freiheit: et soll
Ducaten rejnen. Sie sagen: sonst husten se wat inde
Freiheit, sonst w�re de Freiheit jar nlfcht. �herrjee�,
        
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