Path:
[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

20
Von dieser Nacht an h�ret' ich nichts Anderes,
Und meines Gl�cks nicht wurde mehr, noch meiner
Noth.
Antigone.
Ich ahnte es, drum lie� ich vor des Hauses Thor
Hinaus Dich rufen, da� Du hirest hier allein.
Funke� Drum lie� ich vor des Hauses
Thor hinaus Dich rufen, da� Du h�rest hier
allein. Herrlich, Herrlich! Sehr poetisch!
Ism e n e.
Was hast Du? Finstre Wolken ziehn auf Deiner
Stirn.
Antigone.
O hat ein Grab nicht unfern Br�dern, dieser Krcon,
Berginnt dem Einen und verwehrt dem Andern?
Eteokles lie� er, so hei�t's, dem Heilgen Recht,
Der frommen Sitte folgend in der Erde Schoo�
Den Tobten zur Verherrlichung versenken;
Doch von Polyneikes jammervoll gefallnem Leib
Ist, riefen sie, geboten, da� kein B�rger ihn
Im Grabe bergen. Keiner weinend ehren so�;
Nein, grablos lassen, unbeweint, ein reiches Mahl
Den Vigeln, die schon gier den Raub beschaun.
Dies also, sagt man, fei vom edlen Kreon Dir
Und mir, gewi�lich mir auch, laut verk�ndet.
Und hier erschein' er, allen noch Unkundigen
Es deutlich zu gebieten, und nicht gering
Acht' er die Uebertretung , nein,der Th�ter soll
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.