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[Hefte 23-30] 28. Heft: Eine Volks-Jury in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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empfangen, so bestraft ihr Gott in seiner Person, so-
bald sein Gesang die Verruchthelt eurer Buchstaben
nicht lobpreist.""
�
��Ihrnennt eure Ausspr�che Erkenntni� und
Gerechtigkeit, und nehmt oft Demjenigen Freiheit und
Leben^ dessen Bilds�ule vielleicht kurze Zeit sp�ter mit
Lorbeerkr�nzen geschm�ckt wird."" �
��F�r die f�rchterlichsten Verbrechen, die sich in
feinere Form h�llen, und dadurch um so mehr scha-
den, habt ihr keine Strafen. Eben so wenig habt
ihr Strafen gegen geistige Verbrechen, welche ganze
Nationen vergiften und elend machen. Eure Zust�nde
sind so falsch und faul wie eure Gesetze.""
�Da die Richter niemals eine solche Sprache ge-
h�rt hatten, wurden sie erschrecklich grimmig, schlu-
gen ihre B�cher auf, deuteten auf eine Stelle hin
und riefen Alle:
��Nach Paragraph 1846 des Allgemeinen
Rechtes ist Inculpat schuldig und verbunden, le-
bensl�ngliche Zuchthausstrafe zu erdulden und die
Kosten dieses Prozesses zu tragen. Von Rechts
Wegen. B�ttel, ergreift ihn und legt ihn in
Ketten!""
�Als aber die B�ttel nach dem grauen M�nnchen
griffen und es mit ihren Ketten umschlingen wollten,
verwandelte es sich in ein blutendes Herz.
�Das ist eine Geschichte, die vor langen Jahren
passtrt ist. Noch heut zu 3age h�ngt in der Richter-
        
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