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[Hefte 23-30] 28. Heft: Eine Volks-Jury in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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verst�ndiger Anwalt und Richter keinen Proze� ge-
winnen machen, den ein ungeschickter Anwalt und
Richter verloren h�tte.""
��Eure Gesetze ohne Herz fragen weder nach Ge-
burt, Erziehung, Schicksale und Vlut deS Menschen,
noch nach einem ewigen, g�ttlichen Rechte, daS ihm
ein einzelner Despot mitBuchstaben erdr�cken will.""
��Wenn ein Mensch von Baren erzogen ist, so
verurtheilt ihr ihn, wenn er Honig leckt.""
��Wenn ein Mensch von Dieben erzogen ist und
die Tugend �bte, Das zu thun, wozu ihn die einzi-
gen Wesen anhielten, die ihn liebten und ern�hrten,
so werft ihr ihn als Verbrecher in's Gef�ngni�.""
��Wenn eine Mutter in der Verzweiflung dem
Hunde eines reichen Verschwenders ein Brod weg-
nimmt, um ihre Kinder nicht verhungern zu sehen,
so gilt sie euch als Diebin. Denn eure Buchstaben
sagen euch nicht, da� die Menschen die Verbrecher
sind, wo solche Noch herrscht, nicht der einzelne
Mensch.""
��Wenn ein Welser mit einem neuen Gedanken
kommt, der f�r die Zukunft eine Welt voll Moral
in sich birgt, aber gegen eure unsinnigen, ungerechten
und herzlosen Buchstaben verst��t, so steckt ihr ihn in
tiefe, faule Mauern und la�t seinen Leib und seinen
segenvollen Geist verwelken und verderben.""
��Wenn ein Dichter fingt, was er von Gott
        
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