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[Hefte 23-30] 28. Heft: Eine Volks-Jury in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

7ligen m�ge, Er, der nicht nur eine gesinnungsvolle
Opposition gestattet, sondern sogar liebt. Wir nen-
nen uns hier B�rger im guten, treuen Sinne, und
das Uebel, das wir hier besprechen, ist ein Nebel fast
der ganzen civilisirten Welt, nicht eines einzelnen
Staates. Der B�rger Brille ist Beamter und wird
als solcher sicher wissen, da� die Brosch�re des Staats-
anwaltes v. Kirchmann �DieWerthlostgkeit der Juris-
prudenz als Wissenschaft" in Berlin, und bereits in
dritter Auflage erschienen ist.
Zwecker. Ich sehe �berhaupt jar nich in, worum
wir uns nich B�rjer nennen sollen! Des jeht ja
keenen Menschen was an! Wir k�nnten uns ebenso
jut �deutsche Br�der" oder �meine Herren Untertha-
nen" oder �gebildete Nachtm�tzen" oder �Talg- oder
Irr-Lichtfreunde" nennen.
Dachte. Soll des 'ne Stichelei auf mir sind?
Ich bin Seifensieder.
Frischer. Ruhig, Seifensieder! Wer wird so
stark Seifensieder sein, �berall pers�nliche Angriffe
vorauszusetzen! Wenn Sie in der kleinen Residenz
eines faulen St��tchens lebten, wollte ich Ihnen diese
L�cherlichkeit verzeihen. Wir aber sind hier keine
Lakaienseelen.
Kiezo saufstehend, sehr indignlrt). Erlauben Sie,
ich bin Lohnbediente!
Frischer. Ich erlaube Ihnen, Lohnbediente zu
fein. (Zur Versammlung.) Die Sitzung beginnt) der
        
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