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[Hefte 23-30] 28. Heft: Eine Volks-Jury in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

4sagt, mit dem unfern zu asflmiliren. Deshalb trage
ich einen Regenschirm-
Brille (l�chelnd). Nun, jetzt werden Sie doch
keinen Regenschirm tragen? Das w�re nicht in der
Ordnung. Es friert ja drau�en.
Frischer. Ja, Mann des Tintenstaates, der
Du mehr �hnlichkeit mit einem Lineal, als mit dem
weisen Winkelmaa� hast: es friert drau�en. Es ist
drau�en Alles eingefroren: die Spree, die Tugend,
die Naturweisheit, das Recht, die Wahrheit und die
Liebe. Man geht auf glattem Eise, gute hofr�th-
liche Seele; man verbindet sich die Ohrcn, deckt's
Herz sechsmal zu, legt sich russischen Pelz �ber Kopf
und Brust, h�ngt den Mantel nach dem Winde, und
wenn die Fi�hlingssonne kommt, wird man einbrechen
und um H�lfe schreien.
Leiseken (im Eintreten zu Bolle). Na, wie je-
sagt, Sie haben es zu verantworten, wenn es nich
erlaubt is vor Jeden. Weil ich bloS Stubenmaler bin.
Volle. Ach wat, hier kann Jeder rin; hier is
Jeder dem Andern janz einjal; hier in de Volks-Iury
find wir Alle B�rjer un so jleich, als ob wir nackt
w�ren, (laut.) Iu'n Abend, B�rjer! (Allgemeine fr�h-
liche Erwiederung.) Bolle, B�rjer und Victewalien-
h�ndler is anjekommen un wird Recht sprechen. (Er
sieht sich um.) Dunnerwettsteen, det is heute zahlreich!
Die Volks-Iury macht sich; des freut mir, des is
nett. B�rjer, ick stelle Euch hier einen neuen Volks-
        
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