Path:
[Hefte 23-30] 28. Heft: Eine Volks-Jury in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

(Hellerlcuchteter Saal ineiner abgelegenen Stra�e Berlins.
Inder Mitteeine Trib�ne, an den Seiten B�nke undSt�hle,
auf denen bereits einige F�nfzig Personen Platz genommen
haben. Vor der Trib�ne ein leerer Stuhl.)
v. Bergen (Frischer die Hand reichend). Guten
Abend, lieber Bruder! Brrr, ist das drau�en eine
K�lte!
Frischer. Drau�en ist's kalt, hier ist's warm,
das ist der Inhalt.
Brille (zu Frischer). Guten Abend, guten Abend,
lieber Doctor! Wie befinden Sie sich?
Frischer (macht einen Kratzfu�). Guten Abend,
wohlgeborener Herr Hofrath, danke ergebenst, unter-
th�mgst aufzuwarten, (stampfend.) Der Teufel hole
diese Dummheiten! Es geht mir naturgesetzlich,
B�rger Brille: wenn's regnet, werde ich na�. Aber
die Aufgabe der Menschheit ist die, die Natur zu un-
serer Magd oder vielmehr zur Freundin, zum Weibe
des Geistes zu machen, ihren Geist auftuthauen und,
wie Roloff in seiner Reform der Naturwissenschaften
1*
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.