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[Hefte 23-30] 23. Heft: Antigone in Berlin

Full text: [Hefte 23-30]

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Klempner. Ne, des is ja ein Verleimder
der Wissenschaft!
Schlosser. St�r' mir nich; halte Deine
Iedankenfreiheit zu, oder ick lege Dir en Palais
vor's Maul!
� Reenewas, Du hast Dir schon
bestimmt mit de Antijone abjejeben: wer is sie?
Buchbinder. Sie is nich der Sohn einer
Mutter, sondern im Iejentheil: die Tochter
eines Vaters. Ihr Vater war von Ieburt ein
Prinz;sein Vater, der K�nig, f�rchtete sich aber
vor ihm, weil ihm des Orakel prophzeit hatte,
er w�rbe einst von seinem Sohne um's Leben
jebracht werden.
Schlosser. Na en K�nig wird doch an
so'n Unsinn, an en Orakel nich jejloobt haben?
Buchbinder. Ob! Darin waren die je-
scheidtesten Iriechen so dumm, wie bei uns keen
Nachtw�chter. Sie lie�en sich alle von die Dra-
kelpriester f�r dheures Ield bedr�gen. Na also,
was hat nu der K�nig zu dhun ? Dieser h�rrliche
Charakter l��t seinen Sohn die F��e durchstechen
un denn ausfetzen, damit er verhungert oder von
wilden Beestern zum zweeten Fr�hst�ck jenossen
wird. Indessen Kuchen! Der k�nigliche Lakai
f�hlt ein menschliches R�hren un jibl det Wurm
von F�rstenkind an einen Sch�fer aus Korinthen,
un dieser l��t ihn vor 3 Dhaler 8 Iroschen an
Antigone 2
        
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