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[Hefte 23-30] 28. Heft: Bilder-Schilder oder Schilder-Bilder

Full text: [Hefte 23-30]

9Dagegen l��t sich gewi� Nichts einwenden. Man
vergi�t ganz die Sch�nheit des eignen Haares und
die Unbequemlichkeit einer Perr�cke: man denkt nur
daran, sein Leben zu retten.
So sind die franz�sischen VUder. � Wien'S mun-
tre Laune und drolligen Spa� vermi�t man ganz auf
seinen Ladenbildern; sie sind nur ein sch�ner Ersatz
der Hausnummern. Die meisten find sogar ohne
Beziehung auf die innere Th�tigkeit der Gew�lbe ge-
w�hlt. Wie d�rfte auch die �streichische Censur solche
ungeziemende Aeu�erungen des beschr�nkten Untertha-
nenverstandeS erlauben! Solche Dinge verf�hren zum
Denken und es ist Nichts unbequemer als ein denken-
des Volk. Dennoch k�hlt der Humor des Schicksals,
dessen Witz kaum durch Shakespeare's, Jean Paul's
und V�rne's �berboten wird, auch hier feinM�thchen.
H�ren wir, was die �Bilder und Tr�ume aus
Wien" dar�ber sagen. �Einen eigenen Reiz", hei�t
es dort, �haben in Wien die sch�nen Gem�lde, mit
welchen Kaufieute, Fabrikanten, Bierwirthe ic. ihre
Gew�lbe schm�cken. Hier siehst Du den �r�mischen
Kaiser" in seinem Ornate, dort den �guten Hirten",
hier prangt eine �Hofdame", dort watschelt eine �wei�e
Gans". Bald stehst Du vor dem Bilde des �K�nigs
von Baiern", bald vor einem �M�nche" und nicht
weit davon erblickst Du einen �rothen Stier". Dort
geht ein Ehemann �zur sch�nen T�nzerin") er h�tte
        
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