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[Hefte 23-30] 28. Heft: Bilder-Schilder oder Schilder-Bilder

Full text: [Hefte 23-30]

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Frau schlingend, w�hrend er mit dem rechten eine
Tasse dampfenden Kaffee's aufhebt. Dies Gew�lbe
hei�t: �Zur gl�cklichen Ehe." Da haben wir
wieder das Etui f�r drei Franken und f�r zwei Sous
Zuckererbsen! Aus einer Kaffeetasse h�usliche Gl�ck-
seligkeit zu folgern! Wenn nun der Mann, pl�tzlich
eine Jugendfreundin auf der Stra�e erblickend, die
Tasse fallen lie�e? � Dennoch ist dies Bilo gl�cklich
gedacht, und es liegt sogar, wie Ludwig B�rne sagt,
deutsche Empfindung darin. Am meisten von solchem
Geschirr kaufen die Liebesleute, die sich heirathen und
einrichten wollen, und in der Rosenzeit des Lebens
find wir voll s��en Aberglaubens und lassen uns
gern durch solches Prognostikon anlocken.
Inder twsVivienne ist der Laden eines Perr�cken-
machers mit einem Bilde geschm�ckt, dessen traurig-ge-
schichtlicher Gegenstand durch die Unterschrift einiger-
ma�en vers�hnt wird. Man sieht den Kronprinzen
Nbsalon mit den Haaren an einem Baume hangen,
w�hrend seine Brust von der feindlichen Lanze durch-
bohrt wird. Darunter die Verse :
8'il eckt portv perruyue, il !a mort.
Zu Deutsch etwa:
Vereint 623 8e!u<:k3Hl liier 6e� armen Nbsalon!
Ini� 6ie ?ers�el(e er, kam er Zesun� tl�von.
        
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