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[Hefte 23-30] 28. Heft: Bilder-Schilder oder Schilder-Bilder

Full text: [Hefte 23-30]

Eder Schilder-Bilver oder �Bilder-Sckilder" entgegen-
zutreten, ist der Zweck dieser Mittheilung. Deutsche
Stockgelehrte, die nur in antiker Moderluft alhmen,
werden daS AlleS f�r unwichtig halten. Dies k�m-
mert mich nicht: ich schreibe nur f�r vern�nftige
Menschen.
Der Franzose ist in allen Dingen national. Der
Franzose ist ein Puff, also auch sein Ladengem�lde.
Es ist coquett, eS lockt, eS schwatzt einem alleS Be-
denken fort und betr�gt uns im Grunde doch. Bei
dem Franzosen mu� Alles �dl-iN.-,��." sein; dies Wort
gebraucht er hundert Mal des T^agcs; er hat sogar
eine brillante Jugend und eine brillante Gesundheit,
und in diesem coquetten Gl�nze spiegelt sich der
Franzose wie er leibt und lebt, wie er spricht, dichtet,
malt, schauspielt und politifirt. Ueberall inFrank-
reich erh�lt man ein brillantes Etui f�r drei Franken,
in welchem f�r zwei Eous Zuckererbsen liegen.
Nehmen wir einige Beispiele f�r diesen Gegenstand:
In einer Hauptstra�e Frankreichs (denn Paris ist
Frankreich) erblickt man das Gew�lbe eines Shawl-
H�ndlers mit einem Gem�lde verziert, auf welchem
Sieben lebensgro�e Figuren stehen. Die Un-
terschrift lautet: ��u �ermenl." Drei Herren zeigen
dreien Damen mit der linken Hand bunte Shawls
und heben ihre Rechte feierlich empor (der Deutsche
hebt seine Rechte selten feierlich empor). Sie b�-
        
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