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[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

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Na, so pfeife doch des h�bsche Lied, dummer Kerrel!
(DerStaar schweigt.) Nu seh' Eener an, wie t�cksch
der Bengel heut is! Na, wenn Du nich pfeifen
willst, denn pfeif' ich mir bei der Arbeit alleene mein
Lied.
(Lange Pause.)
Meisterin (tritt ein und geht zum Arbeitstische
ihres Mannes; leise zu ihm). Du, Vater, ich habe
keen Wirthschaftsjeld mehr. Iibmir was!
Meister (ebenfalls leise). Ja, ich habe nich en
Irofchen mehr! Iestern mu�t ich die Lederrechnung
bezahlen un heute Morjen hat mir des arme Kind
des Letzte jenommen. Morjen jibt's wieder Ield.
Brauchste denn heute durchaus noch 'was?
Meisterin (wie oben). Ne, aber ich wollte Dir
heute Brathechte machen, weil Du die so jerne i�t,
un morgen fr�h brauch' ich Brod un de Milchfrau
kommt.
Meister (wie oben). Na, denn mu� ich noch
(Man klopft.) Herein!
Ein Herr. Guten Abend! (zum Meister) K�n-
nen Sie mir wohl bis �bermorgen fr�h ein Paar
Stiefel machen?
Meister. O ja, es mu� jehen. Wollen Sie
sich jesalligst zum Maa�nehmcn sehen. (Vs ge-
schieht.) So! Wohin befehlen Sie die Stiefel?
Der Herr. Luisenstra�e Nr. 9!. beim Bau-
conducteur Mei�el. Hier haben Sie einen Thaler
        
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