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[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

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FreiheitSlieber und dufteten so, de� man in Seligkeit
schwamm. Un aus hundert Quellen sprudelte Cham-
pagner, un wie ich mir eben einen joldnen Becher
von sch�pfen wollte, da kamen Sie, meine Herren
Iesellen, un weckten mich un
�
nu bin ich wieder
der Schuhmachermeister Schmidt in seiner Werkstelle
un mu� arbeiten, de� Frau un Kinder Kartoffeln un
Brod haben. Na, schad't nischt! Ich wee� doch nu,
wie es mit uns, wird, wenn wir erst den letzten, den
jr�nen Ueberrock mit de Vergi�meinnich anhaben.
Freilich k�nnten wir Menschen uns den Himmel
schon hier machen aber die Sterne!
Heller. Aber wir sind zu d�mlich'.
Fritze (eintretend). Die Frau Ieheime Ober-
Mezinal- R�thin von Kaltmacher lassen den Herrn
Meister sagen, er m�chte oogenblicklich bei ihr kom-
men und ihr Maa� nehmen!
Meister. Sch�n! Ich w�rde mir jleich anzie-
hen un kommen.
Fritze. Sch�n! (f�r sich) Nu jeht der Mei-
ster fort, nu jeht die Ieselligteit an. (ab.)
Meister (nachrufend). Die Meisterin soll mir
mein Zeug 'rauslegen! (l�chelnd) Frau Ieheime Ober-
Medezenal-R�thin! Num�cht' ich wissen, was Die
von de Arznettunde versteht; wie Vielen Die schon
ltKur jemacht hat. Der Deutsche is doch en Esel
        
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