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[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

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Luis� (auf eine Sch�ssel deutend, w�hrend des Ge-
betes). Kaloffeln!
(Nach dem Mittagessen setzt sich der Meister in den
Sorgenstuhl; der Staar l��t sich neben ihm nieder;
die Meisterin und dieKinder gehen leise hinaus und,
nachdem der Tisch abgedeckt und das Fenster ein wenig
ge�ffnet ist, auch Frihe und Caroline. Der Meister
schlummert eine halbe Stunde.)
Die Gesellen (treten wieder ein, ziehen die R�cke
aus, h�ngen sie auf und gehen an die Arbeit).
Meister (sich reckend). Uaaaach! Ffsff! (relbtsich
die Augen) Das war en schiner Traum! (steht auf)
Marsch, Hanswurscht, in Deinen Pallast! (Er geht
zum Bauer und pfeift, worauf der Staar hineinh�pft.)
Mir tr�umte, ich w�re jestorben un nach'n Himmeljekommen, un da kam mir der liebe Iott entjejen
un sagte zu mir: Iu'n Dag, Herr Schmidt, wie
jeht's Ihnen? Na, antwortete ich, wie Sie sehen!
Mit unten is et nanu alle; wie es et nu aber hier
oben: mu� ich hier ooch arbeiten? IIott bewahre!
sagte der liebe Iott: hier oben muffen Die arbeiten,
die unten nischt jedhan haben, un Die, die unten
jearbeit't haben, die haben hier bis in die jraue
Ewigkeit nischt als lauter Verjn�gen! Un nanu war
ich mit een Mal in 'ne lustije Iesellschaft von lauter
reichen Engeln, die hier unten arme Deibel waren,
un des war ein Land voll lauter Blumen un jr�nen
B�umen, un die Blumen sangen alle wundersch�ne
        
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