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[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

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Das arme Kind (l�chelnd). Ne, ich bin satt,
Aber � zu Hause
Meisterin. Sei stille, Du sollst en janzes
Brod mitkriejen. Sage mal, Puttken, jeden Dir
denn die reichen Leute nischt, wenn De bettelst?
Das arme Kind. Ne, da sto�en mir die Vc-
dicnten jleich aus't Haus raus.
(Der Staar pfeift: �Einfreies Leben f�hren wir, ein
Leben voller Wonne!")
Meister. Schschsch! H^t's Maul,Hinswurscht. '
(Er geht w�thend ausund ab.) Ja, Die!
Bratscheck. Herr Master, hab'm mer z'sam-
meng'leckt a vor das armes klanes Madel. Mir wulln
mir heut nit fr�hst�cken.
Meister (nimmt das Geld). Danke, danke sch�n!
Ich lege auch noch en Achljrofchenst�ck zu, obschon
Ende diese Monats Miethe un Micthsab-
jaben un Schuljeld zu zahlen un keen Holz mehr im
Keller is. Na, wir sind doch wenigstens nock jesund
un haben Arbeit, da jeht's! Freilich Arbeit und
immer Arbeit von fr�h an bis in die sp�te Nacht,
um mit Sorjen ehrlich durchzukommen, wahrend die
Schurken
Meisterin. Komm, mein Kind, ich willDir
anziehen un des Brod jeden, un denn mach', da�
De zu Hause kommst.
        
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