Path:
[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

15
wurscht; ich wee�, wie weit die Liebe jeht, un wo
der Scepter anf�ngt. (Zu den Gesellen.) Was ich vor-
her bei des Lied bemerken wollte: wie ich vor'jes
Jahr uf 'n Sch�henplatz den besten Schu� dhat un
K�nig wurde, un mir bei den Schmaus, den ichjeden mu�te, ein Toast jebracht wurde, da sagte der
Ausbringer: Diesen K�nig wollen wir aus voller
Seele leben lassen, denn Schmidt is ein K�nig, der
Alles leistet, was er bezweckt!
Die Gesellen (lachend). Sehr jut!
Fritze (mitdem Fr�hst�ck). Das j�ngste Fr�ulein
hat sich beruhigt, und die Madam schickt hier Ienu�.
Meister. H�r'mal, Fritze, nu will ichDirmal
wat sagen: wenn De nu mch Deine Dummheiten
l��t, denn wee�te, wie et in Beziehung uf Deine
Freistunden steht. Det merke Dir! Un nu jib mir
mal den Ort da her un denn wichse Drath un mach'
Borschten an.
Fritze. Einige Drathe sind noch da, die schon
borschtig sind. (Die Gesellen lachen. Der Meister
hat eben sein gro�es Butterbrod in die Hand genommen.
Man klopft.) Herein!
Meister. Herein! (nach einer Pause) Herein!!
Na, et hat doch gekloppt! Seh' mal zu, Fritze, wer
da is!
Fritze. Des scheint blos en Ieist zu sind, der
uns je droh t hat. (Er �ffnet die Th�r.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.