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[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

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geht zu seiner Frau, gibt ihr einen Ku� und dreht sie der
Th�r zu.) Ne, singen m�ssen wir,M�tterken; des
iS nu mal unsre Natur, un seine Natur vertheidigtjedes Thier, da wird sojar der Deutsche unanjenehm.
Du wee�t, Mutter, bis uf jewisse Dinge la� ich mir
DeinPant�ffelken janz jem�lhlich jefallen; aber wenn
die jewi�en Dinge eintreten, denn steht Schuster
Schmidt der Vierzehnte uf und sagt: des Haus
bin Ich!
Meisterin (noch halb schmollend). Na 't is jut,
jeh' man, jeh' man! (sich wieder zu ihm wendend)
Willste Dein Fr�hst�ck?
Meister (streicht ihr die Wange). Ja woll,ehren-
werthes Mitjlied der schinern Halste des menschlichen
Ieschlechtes! Fr�hst�ck is eine der herrlichsten Erfin-
dungen deutscher Bildung. Schick' mir mein But-
terbrod und einen kleenen Schluck reenen Ietraide-
k�mmel von Gilta aus de Zimmerstra�e. Aber durch
Fritzen! Der hat nich langer Zelt; et mu� Drahtjewichst werden. Au�erdem haben ihnmir seine armen
Eltern ooch nich jejeben, det er Amme un DienstmH-
chen lernen, sondern det er Schuster werden soll.
Meisterin. Is jut, is jut; ick kann 'n jetzt
ooch mi�en. De Carline is zur�ck, (ab.)
(Der S ta ar pfeift: �KehreDuDi,kehre DuDian nifcht
niche!")
Meister. Ne, sei janz au�er Sorgen, Hans-
        
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