Path:
[Hefte 23-30] 25. Heft: Eine Werkstatt

Full text: [Hefte 23-30]

8doch eben so jut wie der Kaiser von Feh un Marokko
un der Kurf�rscht von Hessen. Ne, so jemeene bin ich
nich. Wenn er nich mehr mit Worte zu z�jeln is,
denn verliert er seine Freistunden. (DerStaar pfeift:
�O wie wohl ist mir am Abend!") D�melack, es is ja
Mo^jen l Das Thier scheint aus 'ne vornehme Ab-
stammung zu sein, de� es die Zeit so wenig ber�ck-
sichtigt. Schschsch, Hanswurscht! Irren Se sich
nich, Exlenz! Wir jehen nich mehr uf de Nacht zu;
wir haben Morjen!
Scheerenthal (laut h�mmernd). Meister, Sie
haben ooch diese Woche noch keenen andern Spruch
anjeschrieben.
Meister. Herrjees ja, det Hab' ich jestern Mor-
jen verje�en, weil ich den adligen Iardeleutnant
mahnen jehen mu�te. Heute haben wir schon Diens-
tag. Der Iang war ooch umsonst jestern. (Er holt
ein Buch aus dem Schranke.) Des war zum sechsten
Mal, de� mir der Musje 'ne Stunde von meinen
sauern Verdienst jestohlcn hat. Un wenn mir denn
der bunte Musje Unn�tz mal bejejent, denn sch�mt
er sich, mir zu kennen. Iott verzeih' mir die S�n-
de, diese Deine Welt is doch zu d�mlich! Wenn et
nach Recht jinge, so m��te sich so 'ne Paradenpuppe,
die ich mit meinen Schwei� ern�hren mu�, dies vor
mir b�cken, un der Kerl sch�mt sich, mir zu kennen!
Na, wenn 't aber mal....... wo stehen denn dle
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.