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[Hefte 15-22] 16. Heft: Herr Buffey in der Zaruck-Gesellschaft

Full text: [Hefte 15-22]

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Seite des Unrechts ist! Sie, meine Herren, m�gen
in den Augen der Philister Ihrer Ruhe und M��i-
gung wegen oft gebildeter erscheinen
�
diesen Beifall
g�nnen wir Ihnen l�chelnd
�
wir aber f�hlen eS
im Innersten des Herzens, da� wir edler find, weil
wir uns nicht immer zu m��igen wissen! Wir
wollen nicht immer bedenken; wir wollen denken!
die Schafe sind es, die immer Be-denken! (Tiefes
Schweigen. Herr Buffey ist so hingerissen, da� er vergebens
nach Worten zu suchen scheint.)
Iuchtejernow (nach langer Pause zn Worum). Sie
sind weit links in der Politik!
Herr Buffey (h�hnisch). Und Sie sind was
Rechts!
Pr�s. Schatten. Ich mu� beiden Seiten noch
ein Mal und sehr ernstlich bemerken, da� Humor,
Witz und dergleichen durchaus unter den Zaruckern
verp�nt sind. In ruhiger, anst�ndiger Sprache ist
eine kleine Opposition erlaubt, sonst nicht.
Worum. Das ist eine Dummheit, dies Gesetz!
Dadurch will man nur Schmiererei und Plapperei
zu Ansehen bringen, und alle Poesie, alle begeisterte
Rede, alles wahrhaft g�ttliche Talent vernichten!
Zum Beweise des fr�her Gesagten erinnere ich nach-
tr�glich an B�rne. Gr hat dem edlen, heiligen
Zorne seines Herzens jede Luft gegeben; er hat ge-
schimpft und gew�thet, und dennoch genie�t kein
        
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