Path:
[Hefte 15-22] 16. Heft: Herr Buffey in der Zaruck-Gesellschaft

Full text: [Hefte 15-22]

17
wir unsere Blicke richten und gegen welche heidnische
Institute wir die sch�rfsten Waffen gebrauchen muffen,
soll die Welt nicht ganz in dem Schlamme der Ver-
worfenheit untergehen, in welchem sie bereits seit vie-
len Jahren steckt. Der Mensch ist nicht zur Freude,
zur Erholung, zur geistigen Aufregung, sondern nur
zum Beten, zur Arbeit, zur tiefsten Unterw�rfigkeit
gegen die weltlichen Herrscher erschaffen. Man hat
zwar gesagt, die B�hne sei eine moralische Anstalt,
weil fie vor dem Laster erschrecken lasse, und die Her-
zen f�r die Tugend gewinne; weil sie, als die wirk-
samste Kunst, durch das Sch�ne zum Guten f�hre;
weil sie die Thorheiten l�cherlich mache, und den
Menschen aus der monotonen Erb�rmlichkeit seines
prosaischen Lebens in idealere Kreise f�hre und so
weiter, aber ich m�chte fast den Himmel um Verge-
bung bitten, solche s�ndigen Worte, wenn auch in
edelster Absicht, nachgesprochen zu haben. Die Bibel
ist und bleibt, die Bibel sei die einzige Erholung und
geistige Erbauung des Erdenwurmes! Wie, das
Theater, das s�ndige Menschen beleben, soll uns be-
lehren, soll uns bessern k�nnen? Das Theater, von
welchem herab die Sinne und die Sinnlichkeit gereizt,
aufgeregt werden; auf dem man mit dem z�gellosesten
Leichtsinn �ber die ehrw�rdigsten, heiligsten Dinge
spricht, ja, auf welchem man es sogar wagt, die Ge-
m�ther f�r die schlichte Biederkeit und den gesunden
2
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.