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[Hefte 15-22] 16. Heft: Herr Buffey in der Zaruck-Gesellschaft

Full text: [Hefte 15-22]

6er doch ileich? Ach ja: Buffey! Wat mag'n an Den
find? Kennst Du'n?
Waffe. Das Individuum is mir bekannt. ES
iS ein echter Berliner V�rjer niederer Bildung, aber
er hat einen jefunden Kopp. Seilt Vater war ein
Hebeammer.
KieS. Wie so?
Waffe. Wie so?? K�rze deS Ausdrucks scheint
Dir nich verst�ndlich. Sein Vater hatte keen Ie-
sch�ft, sondern lebte von Des, was seine Frau, eine
Hebeamme, verdiente. DieS lS n�mlich philosophischjedacht. Denn wenn ein Ieheimerrath , oder ein
Oberst, oder ein Docter der Weltweisheit heirath't,
so is seine Frau, ohne det sie wat dhut, eine Ie-
heimer�thin, eine Oberstin un eine Doctern der Welt-
weisheitin. Wenn also ein Mann nlscht dhut, un
l��t sich von seine Frau helrathen un ern�hren, so
tritt der umjekehrte Fall ein, un so wird der Iemahl
einer Baronesse: Baron�ffer, einer Hofdame: Hof-
damer, einer Rentjere: Rentjerer, und einer Hebe-
amme. Hebeammer.
Kies. Na denn wer' ick die Iouvernante hier
oben heirathen, denn wer' ick Iouverneur. Det jeht
schon.
Waffe. Du denkst nich lojischt. Du bist blos
Iouverneur, wenn Du Iouverneur bist!
Kies. Det is allerdings lojischt. Wenn Du
        
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