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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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Hause jehen, un kriejen Pellkatoffeln mit Schmalz
zu essen, denn danken SieIott un bitten Sie ihn....
(heftig) Rrrrr, ein anderes Bild! (wieder in ge-
w�hnlichem Pathos) Hur, meine Herrschaften, pr�sen-
tirt sich Ihnen die kostbare Er�ffnung des abjebrenn-
ten Opernhauses zu Berlin, wo wir uns jejenwartig
befinden.
Fletsch. Wie befinden Sie 'n sich?
Guckk�stner. Ick danke Ihnen; ick bin schon
lange nich recht wohl, un et willnoch immer nich
recht vorw�rts mit mir. (fortfahrend) Hur pr�sentirt
sich Ihnen die kostbare Abbrennung des erlffenten
Opernhauses zu Berlin durch ein Feldlager in
Schlesien.
Fietsch. Ein Feldlager in Schlesien? Ach,
die Weber haben woll keene Schlafstellen mehr?
Guckk�stner. Ach, Sie sind woll deutsch!
Dieses is eine Oper, wo Friedrich der Iro�e hinter
de Coulissen fl�ten jeht, so de� er jar nich zu bemer-
ken is. Seine Majest�t der alte Fritze w�rde jerne
vorkommen, aber denn w�rde er in den Text von
Rellstapen jerathen, un davor hat selbst der Mann
Furcht, der sonst nie welche jehabt hat. Des ist nu
jeht de dritte Oper mit sch�ne Musik, die der Text
von Rellstapen umbringt, weshalb er ooch den Bei-
namen �Operntidter" jekriegt hat. Die Musik,
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