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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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jefunde Zeit krank, wollt' ick sagen, die kranke Zeit
jesund zu machen. Von vorne sehen Sie die Pro-
zession, die aber nich janz und jar malade is, sondern
worunter sich en Paar sehr jesunde Iungens befinden.
Von hinten sehen Sie den heiligen Rock, den der
Bischof Arnoldick ufjehangt hat. Die pechschwarzen
Iestalten, welche Sie da um de Ecke blicken sehen,
des sind en Paar Jesuiten aus de freie Schweiz von
de Iesellschaft Jesu.
Fietsck. Zu welche Iesellschaft jeh�ren denn
nu die Jesuiten?
Guckkastner. Det wee� ick nich, st�ren Se
mir nich. (mitPathos) Das janze hirrliche Iem�lde
is darum so merkw�rdig, weil es im Jahre 1844
nach Christi Ieburt, mitten in der Zeit der Wissen-
schaften, des jro�artigsten Ieistes durch Einen Pinsel
ausjef�hrt ist.
Fietsch. Na, h�ren Se, ick jloobe, in den
Pinsel sind einije Fuchshaare jewesen. Denn sch�n
is Ihr Bildnich, so viel versteh' ick von de Maler-
kunst; man kann vom h�chsten Standpunkte aus uf-
jesa�t, des Janze nur wie Luther nennen.
Guckkastner (seine Explikation mitPathos schlie-
�end). Hunten scheint de Sonne!
Erster Junge. Wo denn?
        
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