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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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bei Lebzeiten aushauen. Wenn Sie ein Herz f�r
Mensckenwohl un en Bischen Witz haben, kann Ih-
nen det passiren. An Platz zum Ufstellen f�r Ihr
Monument fehlt et nich: Raum f�r k�nflije Ir��e
is da.
Erster Junge. Sind Sie schon ausjehauen?
Guckkastner (heftig). Halt's Maul, naseweise
Kreete! Pappstoffel! Iloobst Du, Riepel, det ick mir
werde in en Iefangni� ufstellen lassen? Dazu bin
ick zu stolz! Wenn ick mal meinen Dodt kommen
f�hle, denn schick' ick nach't Sicherheit -Pollezei-
Bureau usn Moltenmarcht, l�se mir en Pa� nach
de Unterwelt un lasse mir einen Leichenstein setzen,
wo druf steht: �Der merkw�rdije Mann, welcher
hier von seiner Unterthanspfiicht ausruht, is nich
verhungert. Er war ein Deutscher, un is jeden-
falls in ein besseres Leben hin�berjejangen."
Erster Junge. H�r'n Se mal, et schl�gt schon
drei Viertel uf Zehne; machen Se, det Se mit Ihre
Kunstwerke fertig werden, denn nach Zehne kommt
ein Iensd'armerie un denn is 't Essig mit 'n Ku-
kasten.
Guckkastner. Sie haben Recht, obschon Sie
als Jugend das Maul halten sollten, (sich umwendend)
Doretheee, schlaf' nich bei de Weltjeschichte! Du
        
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