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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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herstammen, un wovon die Eine dar�ber nachdenkt,
was Ieethe vor sein deutsches Vaterland jedhan hat.
Zweiter Junge. Man kann jar nischt orndt-
lich sehen!
Guckk�stner. Doretheee, mach' mal mehr
Licht!
Dorothea. Wie?
Guckt�stner. Mehr Licht! (fortfahrend, mitPa-
thos) Uf des Amphibientheater ringsrum sitzen die
Ersten der Stadt, und unten uf de Iallerke die
Zweeten. Der eine Frankfurter fragt w�hrend der
Musike feine Nachbarin, ob Ieethe ein ber�hmter
Banquier war, worauf ihm diese zur Antwort jibt:
ne, Minister im Weimarschen. Im Ianzen sind
nich mehr als 500 Personen zujejen, weil man in
Frankfurt am Main, wo der deutsche Bundesdag is,
teune Zeit hat. Auch hat es eijentlich Niemand aus
diese Stadt nithig, nach des Monement zu jehen un
seine Iesch�fte w�hrenddessen liejen zu lassen, weil
Keiner von die Ietzijen daf�r kann, de� Ieethe da
jeboren is. Dajejen sindt Abends eine sehr jut te-
sthte Tafel von 300 Couvertse statt, wo Anerkennungjejessen, Wildbraten ufgedragen wird un zahme Redenjehalttn werden. Der Platz, uf den Ieethe als Stein
in Frankfurt steht, hee�t Rojmarkt, un soll deshalb
umjedooft werden, weil man daselbst leine Pejasuffe
        
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