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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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Maul fiiejen un der Adel janz von selbst ufh�rt, des
liegtentweder usn sechsten Welttheil oder in'nMond.
� Rrrrr, ein anderes Bild!
� Hur, meine Herr-
schaften, erblicken Sie Friedrich Irafen von Nassau'�,
fr�her K�nig der Niederl�nde, welches er im spaten
Alter aufjejeben hat, im Dezember 43 auf das
Sterbebette in's hollandsche Palais da dr�ben neben
Hotel du Nordt bei Rochen. Er war ein conse-
quenzer Charakter, so de� keine Bitte jejen seinem
Willen was vermochte, hinterlie� fi�msch viel Ield
und is nanu dodt.
Zweiter Junge. Weiter nischt?
Guckk�stner. Ne! Wat soll'n noch sind?
Zweiter Junge. Na ick dachte wenigstens,
de� man uf des Bildseine Unterthanen weenen s�he.
Guckt astner. Ick' wer' woll jrade so lange
mit des Malen warten lassen, bis Ihnen mal je-
fallig is, Unterthanen weenen zu sehen?
Erster Junge. Na, det wird ihm woll jrade
nich so neu sind, de� er danach so sehr verlangen
sollte.
Guckkastner (sieht ihn lange an). Aha, Sie
meenen Freudenthranen ? (leise) Doretheee, einen
Droppen! (laut) Nanu ferner! Rrrrr, ein anderes
Bild!
        
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