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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

9Guckk�stner. Des is janz einjal; ich wee�,
wo Sie jeboren sind un ich wee�, was ich sage.
Wenn Sie ooch jetzt noch klug sind, so werden Sie
doch �lter werden, un denn werden Sie dumme
Iungens, daruf k�nnen Sie sich verlassen.
Erster Junge. Na det Hab' ick aberscht noch
nich jeh�rt, det man immer dummer werden sollte,je �lter man wird.
Guckk�stner. Ich willIhnen sagen: es kommt
uf des Clima an. In manchen Clima is es so,
des kann ich Ihnen versichern. Sehn Se mal zum
Beispiel bei uns. So wie des tleene Kind jeboren
is, so schreit es �ber die Zustande un weent jotts-j�mmerlich un dr�ckt dadurch sein Verst�ndni� aus.
Nachher schmei�t des Wurm Allens, wat nich halt-
bar is, an de Erde, wat et in de H�nde kriegt, oder
zerbricht et. Un keen Kind l��t sich lange uf Hun-
gern in, sondern dhut jrade so, als ob ihm m��te
zu essen jejeben werden. Nachher is ihm des Lernen
immer zu viel; nachher verh�hnt es die ernsten,
stockjelehtten Lehrer, als ob es den janzen Krebs-
schaden kennte; sagt ooch als Kind immer Jeden de
Wahrheit, wie alle Kinder, Narren auch, drum
lieb' ich die Narrheit. DeS Kind bek�mmert sich
ferner den Deibel mn'S Alterthum un uniewisse Zu-
kunft un lebt f�r sich, un endlich is eS am lieb-
        
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