Path:
[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

8sich Ihnen das Jahr 5844 da, wie es jewesen is,
un wie es sich in seinen historischen Abwechslungen
und jeschichtlichen Bejebenheiten durch der Kunst der
Malerei abspiejelt. Wer nich reinsieht, verliert da-
durch die Bemerkung!
Erster Junge. Sagen Se mal, sind denn die
Bilder von des verjangne Jahr wirklich intressant?
Guckk�stner. Haben Sie schon bezahlt?
Dorothea. Ja, sie haben Beede ihren Sechser
bezahlt.
Guckk�stner. Na denn kann ick Ihnen sagen,
de� es so n langweilijes Jahr noch jar nich jejeben
hat wie des alleweile. Allens, wat passirt is, is nich
der Rede werth. Die Weltjeschichte scheint uf n
Sorjenstuhl zu sitzen un sich de Zahne zu stochern.
Wahrscheinlich is se von die vielen Petitionen so m�de
jeworden.
Erster Junge. Was sind 'n det, Petitionen?
Guckk�stner. Petit is Franzisch und hee�t uf
Deutsch Kleene. Petitionen, des is also, wenn tleene
Kinder, dumme Iungens, wie Ihr, wat zu bitten
haben. Denn M�nner wissen, wat se fordern k�nnen.
Erster Junge. Wer sagt 'n Ihnen des, de�
wir dumme Iungens sind?
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.