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[Hefte 15-22] 22. Heft: 1844 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

7Verein zu werden, der die alljemeine Noch unter-
st�tzt, dazu bin ick doch zu dumm. Dazu jehiren
schon sehr kluge Menschen, dle dadurch helfen
k�nnen.
Erster Junge. Neulich war mein Vater, wie
wir jrade nicht zu essen hatten, bei Einen von die
Mitjlieder un bat ihm um Unterst�tzung. Da sagte
ihn Der: ne, juter Mann, ick bin blos Redner in
den Verein. Wenn ick selbst helfen wollte, det halt'
ick schon fr�her jekonnt, da braucht' ick jar�ich Mit-
jlied von den Verein zu werden.
Guckk�stner. Na sehn Se, wie klug die Leute
sind! Det sag' ick ja, da reicht mein bisten Verstand
nich aus, wie jeholfen werden soll, wo keene Freiheit
is, wo sich des Volk nich selbst Iesehe jeben kann
und woman nich �ffentlich alle Uebelst�nde besprechen
derf wie man will. Det is en wahres Il�ck, de�
wir jejenwartig so kluge Leute haben, die des Allens
so in der Stille abmachen k�nnen.
Zweiter Junge. Ick bete immer vor de Ar-
men.
Guckk astner. So? Ja, des is ooch en jutes
Mittel; des is beinah so jut wie der Unterst�tzungs-
Verein, (mitlauter Stimme) Immer ran, meine Herr-
schaften! Immer ran, wer eunen Silbersechser vor de
Weltjeschichte �brig hat! In d�sen Kutasten stellt
        
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