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[Hefte 15-22] 15. Heft: Ein Sonntag in Tempelhof

Full text: [Hefte 15-22]

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Und Unternehmungen voll Mark und Nachdruck
Durch schwache R�cksicht aus der Bahn gelenkt.
Ich nehme keine R�cksicht; opfre gern dem Reichthmu
Die Liebe, heirathe die Kochin!
�
Still!
Der d�mlicheNundecker! (zu diescm)Verrath'mich nicht;
Ich komm' als Engl�nder, um hier zu frei'n.
Rundecker. Na, plagt Dir denn Dieser und
Jener! Wo hast Du denn die Carrikatur herjekriegt?
Nimpel. Ein Bekannter von mir, der bei einem
Engl�nder von der Eisenbahn dient, hat sie mir ge-
borgt, und er selbst war imBesitz eines falschen Backen�
bartes. Ich bin Lord Pumpejern! Mein vornehmer
Stand, meine Noblesse soll mir die reiche K�chin ver-
f�hren; in dieser Maske will ich sie erobern. Jedes
Kind in Deutschland wei�, da� Engl�nder zuweilen
verr�ckte Streiche machen, und darum wird und soll sie
meine Verkleidung nicht eher ahnen und wissen, als bis
ich ihrHerz und ihreHand gewonnen. Niemand kann
mir erkennen. Du sollst mein einziger Vertrauter sind,
und ein sch�ne. s St�ck Ield verdienen, wenn Du mir
beh�lflich bist.
Rundecker. Aber ich wollte sie eigentlich selbst
erobern.
Rimpel. Mensch! Hutmacher! Sei kein Filz
und jib diesen Iedanken auf. Du siegst doch nicht, wenn
ein RimpelDir jejen�ber steht. Die Residenz kennt mir!
Rundecker. Du solltest mir wahrhaftig nicht
Angst machen, wenn ich im Ernst an eine Heirath mit
der Prinzessin von der Kasserolle d�chte. Allein sie ist
        
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