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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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Leipzig hat ihren Beruf nich erf�llt! Verstehste!
Des mu� noch kommen: vielleicht, wenn die beeden
St�dte statt Sieben Stunden blos Viere auseinander
sind. Un wir Berliner sind nich dran schuld! Du
ooch nich!
Zeisig, (zu Wilhelm) Merke Dir, da�, wenn
zwei Personen sich n�hern, sie miteinander leben
und wirken, von einander lernen, sich gegenseitig be-
fruchten, sich materiell und geistig austauschen wol-
len; da� dies aber St�dte und L�nder bis jetzt ver-
gessen haben.
Herr Buffey. Ja, des kannste Dir ooch mer-
ken! (zu Zeisig) Sagen Se mal, Herr Zeisig, was
sieht man denn nu zuerst in Leipzig?
Zeisig. InLeipzig ist nichts Merkw�rdiges zu
sehen, aber alles merkw�rdig, was man nicht
sieht.
Herr Buffey. So? Na denn h�lt' ick ja man
k�nnen in Berlin bleiben un de Oogen zuzumachen
brauchen!
Lockrer. Sie wollen wohl zur guten Presse
geh�ren?
Herr Buffey. Ne, f�llt mir nich in!
Zeisig. Sie sind auch gewi� ein viel zu ge-
scheidter Mann, um das merkw�rdig zu finden, was
        
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