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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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sich nicht selbst beherrschen, nicht zu einem Ganzen
runden; es ist Alles einzeln in ihm. Nichtsdesto-
weniger hat Berlin die sch�nste Zukunft, denn es hat
einen Kern im Volke, aus dem es emporbl�hen wird;
denn nur was aus dem Volke aufwachst, ist
edel und bleibend. Beide St�dte, Berlin und
Leipzig, in geistiger Verbindung zusammenwirkend,
w�rden Alles l�sen, was den deutschen Norden ge-
pre�t h�lt, und ihn zur h�chsten Glorie bringen.
Deshalb halt' ich sch�ne Tr�ume, als diese Eisenbahn
beide St�dte aneinanderr�ckte. Da� diese Tr�ume
sich nicht verwirklichen, daran ist nicht Berlin sondern
Leipzig schuld. Der Leipziger kann seinen geschicht-
lichen Ha� nicht besiegen und verwechselt noch immer
das, was in Berlin gewaltsam geschieht, mit dem
Willen und dem Geiste der Berliner. Der Berliner
mag durch seinen Ehrgeiz und seinen Sarkasmus
oft unangenehm ber�hren, aber er ist im Grunde
offen und ehrlich und hat immer den Willen und
die F�higkeit, sich zu verbinden, deutsch und, im wei-
tern Sinne, Cosmopolit zu sein. Der Leipziger aber
ist, mindestens dem Berliner gegen�ber, immer
Sachse.
Herr Buffey. (zuWilhelm) Haste Acht jeje-
ben, Junge? Merke Dir des, damit De nich unn�tz
Dampf jefahren bist: die Eisenbahn von Berlin nach
        
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