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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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eenen jraulich zu machen? Ne, Ritter Piepvogel,
des Iesch�ft jeben Se uf; des zieht nich mehr! Sie
sehen ja jrade aus, als ob Se Bomben un Irana-
ten uf eenen losdonnern wollten! Aber ......
(sehr langsam und selbstgef�llig) ich willIhnen sagen:
vor vernagelte Kanonen furcht' ick mir nich! (sich
abwendend) Verzeih'� Se, de� ich in Hemds�rmeln
an Ihnen jeschrieben habe. (Starkes Gel�chter der
Herren Lockrer und Zeisig).
Finster, (mitdem Fu�e stampfend) Impertinent!
Herr Buffey. (durch den Beifallaufgemuntert)
Sehen Se mal, Ritter Piepvogel: des is 'ne Ei-
senbahn, uf die wir fahren, nennt man Des, un
nanu sind wir bald in Leipzig, un in Leipzig da
is (sehrlaut) Konstitution hee�t des!! da wird des
Volk vertreten! Bei uns wird des Volk ooch ver-
treten, aber anders! Bei uns kann es blos bitten;
in Leipzig kann es aber fordern, versteh� Se! Un
darum f�rcht' ick mir nich vor Ihnen, un wenn Sie
der allerjeheimste KrieZsrath in de ganze Welt w�ren!
In Leipzig is Konstitution!
Maria. Wo ist die Konstutition da zu sehen?
Kostet's Entree?
Zeisig, (scherzend) Wo sie jetzt zu sehen ist, wei�
ich nicht.
        
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