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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

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ich eS veranstalten, da� ich den Mann meines Herzens
finde, ohne mein Capital zu verrathen?
Kapsel. Daf�r lassen Sie mich sorgen: Ich, ich
selbst, J�ngling wie ich bin, ich werde als jene K�chin
hier erscheinen, welche das gro�e LooS gewonnen hat.
Sie halten sich zu meiner Seite und suchen sich nach
Gefallen aus. Ihr Scharfsinn wird Sie sicher den
Aechten finden lassen, um so mehr, als sich Keiner an
Sie wenden wird, der nicht die merkw�rdige Eigen-
schaft der Liebe zu Ihnen empfindet.
Kniepschen. O dieser Iedanke ist einzig in seiner
Art! Setzen Sie schnell Ihr Vorhaben ins Werk, und
rechnen Sie auf meine gro�e Dankbarkeit! Doch woher
wollen Sie ....
Kapsel. Still, ich h�re kommen! Darf ich um
Ihren werthgesch�tzten Arm bitten, Sie in jene wirk-
liche H�tte zu begleiten, deren Wirthm mich mit den
n�thigen Kleidern ausstatten wird? Dort finden Sie
auch einen gesetzten, romantischen Mann, der genau zu
Ihrem interessanten Charakter pa�t, und ein junges
Madchen, meine Braut. Diesen wollen wir unsern
Plan mittheilen.
Kniepschen. Sch�n, mein Herr! (Bei Seite.)
Schade, da� der junge Mann schon ein Verh�ltni�
befitzt!
Kapsel (ihr den Armbietend). Darf ich bitten?
Kniepschen. Sie sind sehr anjenehm. (Beide ab.)
Rimpel (als Engl�nder gekleidet, mit verschr�nkten Armen).
Sie oder nicht Sie, das ist hier die Frage:
        
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