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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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Zeisig. (zuMaria) Apropos, hochwohlgeboreneS
Mitglied des sch�nen Geschlechts: haben Sie inBer-
lin die �Frische" vorlesen h�ren?
Maria, (so eben mit dem Genu� der vierten Apfelsine
besch�ftigt, lacht laut auf) Ob ich habe Frische vorlesen
h�ren? Ne! (kichernd) Quaken Hab' ich sie schon oft
geh�rt, aber vorlesen noch nicht.
Zeisig, (applaudirend) Bravo, bravo, eine treffli-
che Persiflage auf diese l�cherlichen Bestrebungen,
durch das Stickgas des Alterthums Kraft und Feuer
des Iugendthums zu erl�schen. Wahrhaftig, gn�diges
Fr�ulein, Sie verdienten als Satiriete in der
Walhalla aufgestellt zu werden!
Stephan. Da m��te sie doch aber erst ausge-
hauen werden.
Zeisig. Sehr richtig.
Lockrer, (zu Stephan) Haben Sie nicht in Ih-
rem herrlichen Vaterlande geh�rt, ob Tilly in der
Walhalla aufgestellt wirb?
Stephan. Ne,mirhabenSieNichtsdavon gesagt.
Lockrer. Er war auch Jesuit.
Stephan. Das ist m�glich; ich kenne ihn nicht
pers�nlich.
Zeisig. Auchw�rdeesnichtvielllmst�ndemachen,
da Tilly schon von Gustav Adolph bei Breitenftld
        
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