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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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Welche Stellung beabsichtigen Sie eigentlich sp�ter
auf diesem Sterne einzunehmen? (Wilhelm steckt ver-
sch�mt den Kopfhinter seines Vaters R�cken) Ach.- gehei-
mer Polizist? Na, dazu will ich doch nicht r�chen!
Auf ein Paar Iahrchen k�nnte dies w�rdevolle Amt
wohl noch eintr�glich sein; sp�ter aber ......
Herr Buffey. (zu seinem Sohne) Haste nichjeh�rt? Was De werden willst, dummer Junge?
(Er regt ihn etwas unsanft zur Antwortan).
Wilhelm, (weinerlich) Ielehrter.
Herr Buffey. Richtig: deutscher Ielehrter
soll er werden, was man Docter viellogie nennt!
Na zieh' keene Limpe, dummer Junge! Wat is denn
dabei zu weenen, de� DeIelehrler werden willst?Mir
scheint man, et wird en Bisken lange werden, bis
De so weit bist.
Lockrer. O nein! Sobald er nur erst ordentlich
zu ochsen anf�ngt, wird er bald Dasselbe sein, was
die meisten deutschen Gelehrten sind, die das Blschen
Vaterland, Gegenwart, Zukunft,Menschheit �bersehen,
wenn es sich darum handelt, eine Phrase der erhaben
langweiligen Trag�dien der griechischen Dichter viel-
leicht richtiger zu deuten, oder ein mit blo�em Auge
unsichtbares Infusionstierchen anders als bisher zu
classifiziren.
        
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