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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

21
reichs beider Sicilien Ihren Geschmacksnerven nicht
unwerth erachten?
Herr Buffey. (h�chlich erstaunt) Sie nennen
meinen Sohn Herr Ieheimrath? Des Kind?
Zeisig. Ich wei� nicht, was Ihr Sohn ist,
und in solchen mi�lichen F�llen geht man in
Deutschland immer sicherer, Herr Geheimerath zu
sagen.
Herr Buffey. Na aber des Wurm kann doch
nich schon Ieheimerath sind?
Zeisig. Warum nicht? Es ist mancher Wurm
Geheimerath. Und da einige Kinder, w�hrend sie noch
in den Windeln liegen, h�her geachtet werden, oder
besser: mehr sind als die erhabensten Geister, als
die bewunderungsw�rdigsten, seltensten Menschen, so
sehe ich nicht ein, weshalb Ihr zehn- bis zw�lfj�hri-
ger Sohn nicht Geheimerath sein k�nnte.
Finster, (imh�chsten Zorne) Mein Herr, ich bin
der Geheime Kriegsrath Finster!
Zeisig, (indem er sich sehr artigverbeugt) Mir�u-
�erst angenehm, und ich f�ge aus Selbstbettachtung
Ihres hechwohlgeborenen Knopfloches hinzu: auch
Ritter des rothen Adlerordens vierter Klasse. Nehmen
Sie meinm herzlichsten Gl�ckwunsch zu dieser eben
so seltenen wie gesch�tzten Auszeichnung.
        
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