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[Hefte 15-22] 21. Heft: Herr Buffey auf der Berlin-Leipziger Eisenbahn

Full text: [Hefte 15-22]

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Wahrscheinlich auch aus Deutschland, wenn ich fra-
gen darf? Ich meine nicht den Kuchen, sondern
Sie!
Maria, (verlegen l�chelnd) Nein!
Zeisig, (sie mit verliebten Augenbetrachtend) Wo
sonst her, sch�ne Minerva?
Maria, (besch�mt zur Erde blickend/ mitbl�dem La-
chen) Aus Hof in Bayern.
Zeisig. Ach, aus Bayern? Entschuldigen Sie,
da� ich Protestant bin!
Maria. Und Minerva hei�' ich nicht; ich hei�e
Maria von Duck, und (auf einen h�chst gesunden J�ng-
lingvon22 Jahren deutend) Der hierStephan vonDuck,
mein Bruder!
Zeisig, (sich tief gegen Diesen, der ihn starr anschaut,
verneigend) Sehr angenehm, Ihre werthe Bekannt-
schaft zu machen! (zu Beiden) Sie haben wahrschein-
lich eine Vergn�gungsreise nach Berlin unternommen
und zugleich den Zweck damit verbunden, sich poli-
tisch, literarisch, social, statistisch-topographisch �ber
diese zukunftreiche Stadt in's Klare zu bringen? Denn,
Fr�ulein von Duck und Herr von Duck, das m�ssen
Sie selbst als Ausl�nder sagen: in dieser Stadt ist
Alles Zukunft. Die Verstandessch�rfe des Volks, der
Sinn f�r Politik, die Wissenschaftlichkeit, das Selbst-
        
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