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[Hefte 15-22] 20. Heft: 1843 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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unfern K�nig ausjebracht, un nachher kommt jar
keine Bouillon mehr. Nachher kommt bloS noch
Cavjaar, Am Rhein, am Rhein, Krebsschw�nze,
Heil Dir im Siejertranz, Sauerkohl, Bratwurst un
deutsche Tugend, Mehlspeise un Ehrt de Frauen.
Hierauf steht Einer vor de Zwischenspeise auf, zeigt
seine Orden un redt so lange, bls er nischt jesagt
hat un setzt sich darauf unter den Jubel der janzen
Versammlung nieder. W�hrend dieser r�hrenden
Scene besingt der Hofrath F�rschter einen Hammel-
braten, un nachher kommt noch Champanjer un naffe
Wonne, un den andern Dag der Katzenjammer �ber
des Ianze in de Zeitung.
Erster Junge. Na wat is denn nu die
Veranlassung zu des Fest?
Guckt�stner. Hunger.
Fletsch. Na sagen Se mal: halten denn die
Leute teene sch�ne politische Reden?
Ouckkistner. Ne, dazu sind se zu �ngstlich.
Erster Junge. Uebrlgens erlnnere ick mir
aus de Zeltung, de� se doch ooch zuweilen politsch
reden.
Guckk�stner. Ja, sehr zuweilen, un wenn
se wirklichmal reden, denn ls es ooch danach; denn
hee�t es so viel wie: komm' her un dhu' mir nlscht,
oder: wasch' mir 'n Pelz un mach'n mir nlch na�.
Se reden dlplomaatsch, des hee�t: �ich jehauen un
        
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