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[Hefte 15-22] 20. Heft: 1843 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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Guckkastner. Bei Ihnen dauert et freilich
langer; denn eh'r Sie bei sich Ieist zum Aufjeben
finden, dar�ber k�nnen Sie AchtzigJahr alt werben.
Fletsch. So alt werden Sie allerdings nich;
denn �ber's Iew�hnliche kommen Sie ooch da
nlch weg.
Guckk�'stner. Ne, ick mu� mir immer mit
rumstreiten.
Fletsch. Det ls Ihnen woll unjew�hnlich,
det mal en jescheidter Mensch mit Ihnen streit't?
Guckk�stner. Ja, det kommt jar nich vor.
Fletsch. Der jr��te Schaftkopp, der Ihnen
vorjetommen is, war jewi� lm Spiejel.
Guckkastner. Wenn Sie rinsehen, jlooben
Sie jewi�, uf 'ne belebte Wiese zu stehen.
Fietsch. F�rchten Se sich nich: ick bin keen
Schlachter.
Guckkastner. Schlechter k�nnen Sie ooch
nie werden.
Fietsch. Ne, denn ick will meine Kinder so
lange hungern la�en, bis Sie klug werden.
Gucklastner. Wat? Sie werden doch keene
Kinder haben ? Ne, det dhun Sie der Welt nich an i
Fietsch. Sein Se ruhig: Sie sollen se nich
unterrichten.
Guclt astner. Abrichten, wollen Sie sagen.
Fletsch. Ja so! Ick verla� Ihren Stand.
XX. Heft. 2
        
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