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[Hefte 15-22] 20. Heft: 1843 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

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weiter nischt als Frankreich fehlt, um K�nig von
Frankreich zu sind. Der Herzog von Bordauks
wirft einen jn�dijen Blick uf diesen Lejitimist
-
Hau-
fen un �u�ert dabei die allerh�chste Hoffnung, be�
alle feine Unternehmungen jedeihen un bl�hen wer-
den. Der Eine, welcher vor ihn steht un mit den
Zeijesinger stolz uf en Blatt Papier zeigt, des iS der
Schriftsteller Iraf von Schateaubrigand. Er �ber-
reicht Seiner allervielleichtijen Majest�t eine Land-
karte von Frankreich un bricht ln die erhabnen Verse
aus: Sire! Dieses is Ihrel
Erster Junge. Na wat macht 'n nu Bor-
dauks mit die Landkarte?
Guckk�stner. Det wee� lck nich, un danach
haben Sie ooch jar nich zu fragen, J�ngling�
Wahrscheinlich l��t er sich Frankreich einrahmen un
h�ngt et an den Nagel.
Fletsch. Det war 't Iescheidste: da kann et
mal vor ihn abfallen.
Guckk�stner. Dieses is eine dumme Bemer-
kung, die hier janz �berfi��ig ls. � Sie haben sich
nich um Staatsjesch�fte zu bek�mmern, denn ick
vermuthe sehr stark, det Sie nich Hosrath sind.
Fletsch. Ick bin immer mit den Staat be-
sch�ftigt.
Guckk�stner. Wie so?
Fletsch. Weil ick Schneiderjestlle bin.
        
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