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[Hefte 15-22] 20. Heft: 1843 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

7Guckk�stner, (zum ersten Jungen) Mache Dlr
schmaler! (fortfahrend) H�r, meine Herrschaften,
erblicken Sie die Vertheilung der Orden bei chlne-
schen Kaisers.
�
Sie sehen, wie er so eben in seine
allerh�chste Kalesche stellen will un noch Viele die
Hand ufhalten ,worauf Alle wejen ihrer Verdienste
befriedigt werden.
� Rrrrr, ein anderes Bild!
H�r, meine Herrschaften, pr�sentirt sich Ihnen die
sch�ne Bildsaule von Herrmann, den Ieru�enkerl,
welcher die deutsche Volkskraft vorstellen soll.
Erster Junge. Scherusler hee�t er! Sie
haben det falsch verstanden.
Guckt astner. Sie haben det Maul zuhalten,
wenn ick meine Kunstwerke erkl�re! Et wird von
die h�chsten jebildten Leute Manches anders jenannt,
als es hee�t, un derowejen k�nnen wir ooch sprechen,
wie uns der Schnabel jewachsen is. Nanu weiter!
Dieser Herrmann wird eben versetzt.
Zweiter Junge. Er hat woll 'ne Anstellung
als Kriegsrath jekriegt?
Guckkastner. Ne, damlicher Junge, er ls
jar nich anjestellt, sondern ufjestellt. Sein Iefch�ft
is blos Bilds�ule. Aber er is nich janz fertig je-
worden, weil die Kn�ppe nlch zusammen jelommen
sind, un deshalb is die deutsche Volkskraft uf Pfandjejeben worden. Die Unternehmer tiefem ihn so eben
an's Leihhaus ab, und erhalten bajejen einen Zettel,
        
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