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[Hefte 15-22] 20. Heft: 1843 im Berliner Guckkasten

Full text: [Hefte 15-22]

4zwee. Sie sind, Iott sei Dank, man Einer, und
Einer is kein Publikum.
Erster Junge. Wie Viele muffen 'en da
noch kommen, bis ick Publikum werde?
Guckkastner. Noch zwee St�ck, (rufend)
Immer ran, meine Herrschaften! Der Kukasten
jeht jleich los! (zum Jungen) oder jeden Sie noch
zwee Sechser, denn sind Sie Publikum alleene.
Erster Junge. Ach so? H�ren Se mal.
Sie haben wollK�nig jelernt ? Ne, ick danke Ihnen,
ick werde Eener bleiben.
Gu ckk � st ner. (gleichg�ltig) Wie Sie in dieser
Hinsicht empfinden, (zu seiner Gemahlin) Doretheee,
jib mir mal die Tr�sterin! Mein Nationaljef�hl
wird rege.
Dorothea, (reicht ihm die Schnapsflasche)
Aber nich zu ville!
Guckkastner. Sorje nich; den Deutschen
wird nie Etwas zu ville. (Er trinkt.) So, Natur,
nu blste befriedigt; nu la�' de Kunst ran.
Zweiter Junge. Jeht et bald an?
Guckkastner. Jeden Sie mal erscht einen
Sechser!
Zweiter Junge. Hier!
Guckk�stner, (steckt das Geld ein) So! Nu
haben Sie blos zu warten, bis der Driette kommt;
dann sind die L�cher beseht, und alsdann jeht es an.
        
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