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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

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heute an de Rejierung schreiben (er hustet) lassen,
de� se mir Censurfreiheit jibt.
Der Geist Nantino'S
(beim Erscheinen dieser zweiten Auflage �ber Berlin
schwebend:)
F�nf Jahre sind dahin gestoffen
Seitdem ich in Walhalla bln:
Und immer noch derselbe kleine Sinn!
Noch keine gro�en, geiftesftarken Possen!
Im Kampfe gegen die Bewegung siel
Ich als ein Held; ich starb, ich wollte sterben;
Die Poesie des Volkes war mein Ziel.
Und noch such' ich vergebens meinen Erben!
Wo bist Du, Rosenlind mit Deinem Dom
DeS scharfen WitzeS, lachender Satyre,
Mit zorn'ger Lieb und liebevollem Zorn:
Wo bettelst Du, an welcher kleinen Th�re?
Mein Volt, du Haft geduldet und gerungen;
Du, Riese, bist aus Deiner Schmerzensnacht
Endlich zur That, endlich zum Tag erwacht)
Die Despotie, die schwache, liegt bezwungen
Und scheinbar todt geworfen in den Sand
Durch einen Nasenst�ber deiner Hand.
Sie ist nicht todt! Die alte AbgottSschlangt
R�hrt sich in sicherem Versteck
        
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