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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

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schaften seines Vaters, meine h�heren Gaben, sein
L�cheln und Weinen bringt Poesie in Eure trockne
Alltagswelt, und ich kehre als unentweihtes Rosen-
m�dchen wieder nach Asgards himmlischen Fluren
zur�ck.
Nante Nantino.
Na denn rath' ich Dir nich, Dich in die jetzige
kritische Lit'ratur zu verlieben. Aber Suschen, Fr�u-
lein Ministern, was sagst Du da? Du bist ver�nd-
rungsf�hig? O diese Eigenschaft ist mir noch nie-
mals bei einer Dame vorgekommen! Suseken! Bei
meiner reichen, jro�artijcn, erdeverjeffenden Liebe zu
Dir:dhu mir den Iefallen un stehe pl�tzlich als Lands-
m�nnin, als niedliche app�tUche Berlinerin vor mir!
S us ch e n (sich verwandelnd).
Hier siehst du mir als Berliner I�rtnerin, Nan-
teken!
(DieLerchen stiegen singend mit dem Rosenwagen durch das
Gew�lbe; dies schlie�t sich.)
Nante Nantino (freudig).
Is et m�glich! (Sie umspannend.) Suseken, mein
eenzigstes Suseken, ich komme um vor Liebe! Mir
is, als h�tt' ich zehn Dausend Lerchen in de Brust,
die alle zum Himmel rufschmettern wollten.
Suschen.
Mein s��er, jeliebter Nantino!
3*
        
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