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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

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Vlante Nantlno.
So? DeS thut mir leid; ich w�re jern mal
mit diese Lerchen-Postillone eine Station uf de Him-
melsftra�e jefahren. Aber, Suseken, jetzt sei mal so
jut, erz�hle mir Deine Lebensjeschichte un, wenn ich
bitten darf, in Prosa, des is mir verst�ndlicher.
Es is Dir doch erlaubt, mit Sterblichen prosaisch zu
reden?
SuSchen.
Freilich!
Nante Nantino lfthtsich).
Also man zu!
Suschen.
DaS ist in kurzen Worten abgethan. . Ich bin
die Volkspoesie, eine Tochter des Luftgeistes Nagel-
fari, Herrn der V�gel und Wolken, Oberaufseher
s�mmtlicher Luftschl�sser und Minister der Nornen.
Ich wurde am ersten Sch�pfungstage geboren, bin
das Rosenm�dchen in Asgard, im Himmel, bleibe
ewig jung, und kann auf der Erde jede beliebige Gestalt
annehmen. Werde ich aber als menschliches Wesen
durch Liebe verf�hrt und bleibt diese Liebe ohne
Segen, so bin ich f�r immer aus �sgard und von
meinem Vater versto�en; gebe ich dagegen der Erde
ein holdes Kind, so hat dasselbe au�er den Eigen-
        
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