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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

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Darum bildeten die Geister
Ihre Sprache nach dem Meister.
�
Nante Nantino.
Dieses is mir zu hoch, das versteh' ich nich.
Meine himmlische Suse mu� irdischer reden, wenn
ihr z�rtlicher Nantino sie bejreifen soll. Suschen,
ach, warum bist Du mir erschienen? Meine Seele
hat sich, um mich einer sch�nen Sprache zu bedie-
nen, ganz in der Deinigen aufgel�st. Ich liebe
Dich und bin ungl�cklich, denn Du darfst als h�heres
Wesen meine Liebe nich erwiedern, so viel ich aus
Kom�dien von der h�hern Welt loSjekriegt habe.
Und da� Du sch�nern Sph�ren anjeh�rft, Haft
Du mir bei der Kreuzspinne bewiesen, als Du den
abscheulichen Soff duften lie�est. Auch w�rde mich
diese Deine Equipage schon von Deiner vornehmen
Ieburt �berzeugen. Eine Rosen-Droschke mit Sechs
Lerchen Hab' ich in meinen janzen Leben noch nichjesehen! H�r' mal, Suseken, wee�te wat? La�'
mir mal in die Rose aus de Decke fahren! La�'
mir mal von die Lerchen in einen reinern Vether
reinschmettern, ja?
Suschen.
Das geht nimmermehr;
Du bist viel zu schwer.
XIX.Heft. 3
        
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