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[Hefte 15-22] 15. Heft: Ein Sonntag in Tempelhof

Full text: [Hefte 15-22]

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Erschienen t�glich zw�lf verschiedene Journale;
Die Rezensenten lie� ich schimpfen sich und bei�en.
Und alle Mimen m��ten sie herunterrei�en;
Ich selber schrieb Romane auch zum Herzzerbrechen,
Und lie�e vorne mich dabei in Kupfer stechen.
Ach, gl�cklicher als ich w�rd' Niemand sein auf Erden;
Das schVnfteLoos sollt' mir durch dieseSViertel werden.
Kapsel u. VummS. Ach, wie dumm l��t der sich aus!
Wirft das Geld zum Fenster 'naus!
Kapsel. Wenn ich die 50,000 Thaler h�tte,
Bezahlt' ich meine Schulden gleich auf einem Vrette;
Ich w�rde schnell zu einem Unterh�ndler laufen,
Und mir mit seiner H�ls ein sch�nes Landgut kaufen;
Dort schafft' ich an mir Ochsen, Ziegen, H�hner,
Schweine,
Und bald war' SchummerichS Auguste auch die
Meine!
Und kann man nur mit Schulden solch ein Gut be-
sitzen,
So ziehen schon die Nachbarn rechts und links die
M�tzen;
Um wie viel mehr h�rt rings man br�llen, schrei'�
und bl�ken,
Und liest schon vorn: �Ein Landgut ohne Hypo-
theken!"
Ach, gl�cklicher als ich w�rd'Niemand sein auf Erden!
Das sch�nsteLoos sollt' mirdurch dieses Viertel werden.
Vummsu. Rimpel. Ach, wie dumm l��t der sich aus!
Wirft sein Gl�ck zum Fenster 'naus!
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