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[Hefte 15-22] 19. Heft: Nante Nantino, der letzte Sonnenbruder, oder: Die Entstehung der norddeutschen Volkspoesie

Full text: [Hefte 15-22]

18
V da� sich noch am Ende meiner Tage,
Durchlebt in rauher Erdenplage,
Die holden Geister um mich dr�ngen
Mit ihren s��en ZauberN�ngen,
Mit ihrer Freiheit, ihrer Macht!
Nantino, h�tt'st Du'S je gedacht?
Das ist des Jenseits Morgenroth!
Nun fierb' ich leicht den Erdentod!
Es iS doch nich etwa eine Atrappe, wo'n Diet-
rich drinn is? Ne! Na, die Rose kannste behalten,
aber nu spute Dir un folge mich!
Nante Nantino
(steckt dieRose an dieBrust und geht).
So sei es denn! Tag lst's in Kerkernacht,
Wo mir die Rose meines Suschens lacht! (ab.)
Viertel
(f�r sich; ihm folgend).
WaS der Mensch sich um eene sonne Blume
hat! Vor'n Silberjroschen kriegt man 'ne janze
Hand voll.
Viertel
(besieht die Rose inNantin�'� Hand)
        
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